Das Schärhaus besteht bereits seit 1609 im Herzen von Windischgarsten. Es war seit jeher Treffpunkt der kreativen und weltoffenen Menschen. Diesen Geist wollen wir im 21. Jahrhundert wieder aufleben lassen und diesem wunderbaren Gebäude neues Leben einhauchen. Wir denken dabei an all jene Menschen, die etwas voranbringen wollen und einen Ort zur Inspiration und Kollaboration suchen. Ein Coworking Space entsteht. Schiff ahoi!

Die Nase der Kleopatra

Im Jahre 50 v. Chr. soll sich im Vorläufer des Schärhauses, das zu jenen Zeiten Unus-tripodes-bove hieß, folgende Geschichte zugetragen haben: Publius Vergilius Maro, der berühmteste Dichter der goldenen Latinität und enger Vertrauter des Gaius Julius Cäsar, war auf dem Weg nach Londinium und machte Rast im Unus-tripodes-bove. Vom Imperator persönlich war ihm aufgetragen worden, den schönsten & reinsten Vers des Römischen Reichs zu ersinnen, damit er, Cäsar, bei Kleopatra punkten konnte. Mental blockiert von diesem immensen Druck, blickte er frustriert zum Fenster hinaus und erspähte in der Ferne den lieblichen Bergrücken des Hohen Nocks. Es traf ihn wie ein Hinkelstein und unisono brachte er die wunderschönsten Zeilen zu Papyrus, die bisher von einem einzelnen Menschen erdacht wurden. Cäsar war begeistert, Kleopatras Nasenrücken wurde ein literarisches Denkmal gesetzt und beide landeten in den privaten Gemächern der Pharaonin*. Ob sich das wirklich so zugetragen hat, ist nicht von Belang, die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch. Unumstritten ist jedoch die Innovationskraft des Schärhauses.

*Überliefert von Octavian, der Antonius in der Schlacht bei Actium 31 v. Chr. geschlagen hat.

Kommt vorbei und kreiert das nächste Kunstwerk, das den kommenden 2000 Jahren standhalten kann